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Was versteht man unter dem Begriff Trockene Makuladegeneration?
Die trockene (atrophe) Form macht ca. 80 % der Fälle aus, aber nur 5 bis 10% der Erblindungen die von AMD verursacht werden. Sie beginnt durch Ablagerungen von Stoffwechselendprodukten und kann in fortgeschrittenem Stadium in einen flächigen Zelltod des retinalen Pigmentepithels übergehen. Ihr Voranschreiten ist meist langsam und schleichend. Durch die häufige Lage unterhalb der Stelle des schärfsten Sehens kann es aber manchmal auch zu raschem Sehverlust sowie einer Vorwölbung des Sehzentrums kommen. Dies macht sich durch verzerrtes Sehen bemerkbar (Metamorphopsien).
Für die trockene Form ist keine allgemein akzeptierte Behandlung bekannt. Es wird diskutiert, ob ein Fortschreiten durch die Gabe von hochdosierten Vitaminen gehemmt werden könnte. Eine längerfristige Einnahme solch hoher Vitamindosen kann jedoch möglicherweise das Risiko für bestimmte Krebsarten erhöhen, sodass eine sorgfältige Nutzen-/Risikoabwägung zusammen mit dem behandelnden Arzt erfolgen sollte. Neueren Studien sind z. B. AREDS für eine möglicherweise präventive Wirkung durch das Carotinoid Lutein oder WAFACS für eine möglicherweise präventive Wirkung von Vitamin B Komplex (Vitamin B6 - Pyridoxin, Vitamin B9 - Folsäure und Vitamin B12 - Cyanocobalamin).
Siehe auch Makuladegeneration, Feuchte Makuladegeneration, Juvenile Makuladegeneration, Makula.