Niederdruckglaukom/Normalglaukom

Was versteht man unter dem Begriff Niederdruckglaukom/Normalglaukom?

Bei einem Offenwinkelglaukom kommt es zu einer Abflussbehinderung direkt im Abflussbereich des Augenwinkels. Der Druck im Augeninnern erhöht sich über Jahre hinweg langsam, so dass der Betroffene keine Beschwerden verspürt.
Das führt zu allmählichen Gesichtsfeldeinbußen. Anfangs werden vom Betroffenen diese Gesichtsfeldeinbußen nicht registriert, weil die Lücken vom Gehirn kompensiert werden.
Beim Normal- oder Niederdruckglaukom ist der Augeninnendruck nicht erhöht. Dennoch wird der Sehnerv geschädigt, weil die Betroffenen vermutlich einen besonders empfindlichen Sehnerv haben.