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Sehbehinderte und blinde Kinder benötigen fachkundige Unterstützung, um ihre Entwicklungsmöglichkeiten so gut wie möglich zu entfalten. Denn in den ersten Lebensjahren werden entscheidende Weichen für die weitere Entwicklung gestellt. Eine sinnvolle Förderung ist bereits in den ersten Lebensmonaten des Kindes möglich.
Die Frühförderung erfolgt durch regelmäßige Termine im Elternhaus, im Kindergarten oder spezialisierten Frühförderstellen für blinde und sehbehinderte Kinder.
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen arbeitet mit den unten aufgeführten Frühförderungsstellen zusammen. Er berät und begleitet Familien mit sehbehinderten, blinden sowie mehrfachbehinderten Kindern mit einer Sehschädigung vom Säuglingsalter bis zum Schuleintritt. Ebenso können hochgradig sehbehinderte oder blinde Eltern das Förderangebot für ihre Kinder nutzen. Für die Eltern entstehen keine Kosten! Sie können sich gern auch dann an die Förderungsstellen wenden, wenn Sie noch unsicher sind, ob bei Ihrem Kind eine Sehschädigung vorliegt. Nutzen Sie die Chance für Ihr Kind!
Es werden ebenfalls Informationsveranstaltungen zu speziellen Themen, Elterngesprächskreise, Eltern-Kind-Gruppen sowie Spielkreise angeboten.
Die Frühförderstellen arbeiten zusammen mit Kinder- und Augenärzt/innen, Orthoptist0/innen (Therapeuten für Sehstörungen), Krankengymnast/innen, Logopäd/innen und Ergotherapeut/innen. Zudem werden Beratungen und Fortbildungsangebote für Mitarbeiter/innen in Kindergärten angeboten.
Frühförderstelle für blinde und sehbehinderte Kinder an der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V.
www.blista.de
fruehfoerderung@blista.de
Pädagogische Frühförderung für blinde und sehbehinderte Kinder
Diakonisches Werk Frankfurt am Main
lichtblicke@erv-frankfurt.de
Johann-Peter-Schäfer-Schule, Friedberg
www.blindenschule-friedberg.de
ff-fb@blindenschule-friedberg.de
Hermann-Schafft-Schule, Homberg
www.hs-homberg.de
fruehfoerderung-seh@hss-homberg.de